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METRO - der "Meister Propper"-Cash & Carry-Markt...


Das Thema Nachhaltigkeit hat einen zentralen Stellenwert bei der METRO. Und unter den Aspekten Gesundheitsförderung und Arbeitssicherheit steht natürlich das Thema Hygiene an forderster Front. Frische und Sauberkeit geben sich bei dem stark frequentierten Cash & Carry-Markt in Krefeld die Hand. Dies konnten auch Oberstufenschüler der Marienschule vor Ort erkunden. Bei dem Kooperationsbesuch ging es um Hygienelogistik-Konzepte und um die Interaktion der METRO mit externen Controlling-Instituten.

Schauplatz METRO Krefeld - 08.03.04: Die Jahrgangsstufen 11 und 12 (Fach Chemie) der Marienschule Krefeld besuchen mit ihrer Fachleherin Astrid Ludwig den ansässigen METRO-Markt. Heute geht es darum, wie "sauber" die METRO wirklich ist. Ein gelungener Einstieg um in einer zweiten Phase angebundene Berufsfelder der METRO (Bsp.: Lebensmittelchemiker) kennen zu lernen.


Ein starkes Team: Siegfried Henseleit (Betriebsleiter Foodbereich) und Wolfgang Müseler (Geschäftsleiter) begleiteten gemeinsam die Kooperationsmaßnahme...
HACCP - Grundlage des heutigen Lebensmittelhygienegesetzes - ist ein präventives Konzept, welches nicht nur Richtlinien für die Produkt- und Produktionshygiene enthält sondern u.a. auch Wareneingangsprüfungen, Anforderungen an die Betriebsräume und Personalhygiene zum Gegenstand hat. In einem eindrucksvollen Film wurden unterschiedliche Hygienbereiche der METRO aufgezeigt, Risikofaktoren, Konsequenzen und angemessens Verhalten diskutiert...
links u.: Siegfried Henseleit erklärt die Kühllogistik der METRO Krefeld. Die Temperatur in Lager- und Kühlräumen darf höchstens 4°C, die der Tiefkühlräume muss mindestens -18°C betragen. Die sorgsame Temperaturregelung ist sehr wichtig, da sich schädliche Mikroorganismen (Bakterien und Schimmelpilze) im Temperaturbereich von 5°C - 65°C bei günstigen Ausgangsbedingungen (Feuchtigkeit, Eiweiß und Fett) vermehren können.

Hygiene vor Ort: Ob gekühlter frischer Fisch, abgepackte Fleischwaren, konkrete Hinweisschilder, die Hygiene und Nachhaltigkeit zum Thema haben. Sauberkeit und Sicherheit sind bei der METRO oberstes Gebot. So auch an verschiedenen Rampen, die notwendige Eingangspforten für den Betrieb sind (siehe unten rechts):

  • Rampenbereich allgemein: Keine Tauben bzw. Schadnager sollten in den Kontakt mit den Lebensmitteln kommen
  • Transport: Rohware wird nicht gemeinsam mit verpackter Ware transportiert, da potentielle Übertragungsgefahr von Mikroorganismen besteht
  • Transport/Anlieferung: Pflanzliche und tierische Produnkte werden nicht nur im Warenverkaufsbereich, sondern auch im Transport- und Anlieferungsbereich getrennt
  • Anlieferung: Produktkisten werden von Gabelstaplern aus Hygienegründen nicht auf den Boden abgesetzt
  • Entsorgung: Die Entsorgung von Lebensmittelabfällen geschieht in ordentlicher Verpackung

Gerade die Personalhygiene spielt eine wichtige Rolle, denn der Mensch gibt pro Minute etwa 20.000 Bakterien an die Umwelt ab. Die Hände sind der größte Hygienerisikofaktor: Etwa 80% der Keime werden durch Händekontakt auf die Lebensmittel übertragen. Deswegen sind Handschuhe bspw. im Kontakt mit Rohfleisch unerlässlich. Und wenn mal etwas "schmutzig" wird, "schwingt die METRO professionell den Besen":

  • Nicht nur Rampe und Markt, sondern auch Transportmittel werden akribisch gereinigt
  • Ventilatoren in Kühlräumen werden regelmäßig gesäubert, da sich sonst Schwarzschimmel bilden kann, dessen Sporen durch Lüftungsschächte verbreitet werden können
  • Für Reingungsprozesse von Arbeitsgeräten (Messer etc.) gibt es strikte Reinigungsrituale. Kein Wunder, wenn man sich vorstellt, dass sich auf einem Quadratmilimeter einer benutzten Messerschneide etwa 5000 Bakterien tummeln.
    Resümmee von UnS: Im wahrsten Sinne des Wortes eine SAUBERE Maßnahme.

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