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Mauser macht ernst in Sachen Bewerbungstraining

Für die Schülerinnen und Schüler aller 9. Klassen an der Erich-Kästner-Realschule ist Frau Schenzer keine Unbekannte mehr. Sie haben die Leiterin der Personalabteilung bei den Mauser-Werken in Brühl als kompetente Ansprechpartnerin in Sachen Berufsorientierung kennen gelernt, die ihre Fragen rund um das Bewerbungsschreiben oder das Abfassen des eigenen Lebenslaufs gern und geduldig beantwortet.

Und noch etwas haben diese Schülerinnen und Schüler erfahren können: Sie werden mit Ihren Erwartungen, Sorgen oder Ängsten zur Frage "Was mache ich aus mir und meiner Zukunft?" ernst genommen. Letztendlich geht es dabei um eine gemeinsame Zukunft - die jedes einzelnen Schülers oder jeder Schülerin im Bezug auf die berufliche Karriere, wie auch um die Zukunft eines Unternehmens wie die Mauser-Werke, die qualifizierten Nachwuchs brauchen, um am Markt bestehen zu können. Das muss passgenau sein, wenn's klappen soll. Und genau das hat Margarete Schenzer allen Schülerinnen und Schülern dieser Jahrgangstufe "rübergebracht" und mit Ihrem Einsatz persönlich vorgemacht:


Das eigene Engagement zählt. "Mit meinem Bewerbungsschreiben gebe ich einen ersten - sehr wichtigen - Eindruck von meiner Person, z.B. in Bezug auf Sorgfältigkeit. Das zeigt sich schon an der Verpackung, mit der ich mein Produkt anbringen will. Eine Loseblattsammlung macht da nicht viel her. Insgesamt ist ein ordentliches Erscheinungsbild nicht minder wichtig wie die Stimmigkeit der Angaben mit den beigefügten Unterlagen," erläutert Frau Schenzer den Schüler/innen: "Wenn sich jemand z.B. um eine Ausbildungsstelle zum Kaufmann oder zur Kauffrau im Groß- und Einzelhandel bewirbt und in der Bewerbung ein großes Interesse an Mathematik angibt, auf dem Zeugnis allerdings nur eine "vier" hat, dann gewinne ich als Personalleiterin den Eindruck, dass hier etwas nicht stimmig ist und mache bei der Auswahl für diese Person einen Abstrich." Ebenso wies Frau Schenzer eindringlich darauf hin, dass Rechtschreibfehler keine gute Empfehlung sind und gute Noten in den Hauptfächern die Chancen auf eine attraktive Ausbildugsstelle entscheidend mitbestimen.











In dreimal jeweils drei Schulstunden behandelte Frau Schenzer die Aufgabe "Erstellen einer kompletten Bewerbungsmappe" mit den Schüler/innen und legte Ihnen acht verschiedene Anzeigen für verschiedenne freie (fiktive) Ausbildungsstellen zur Auswahl vor, auf die sie sich gezielt bewerben sollten. Der konzentrierte Arbeitseifer der Jugendlichen spiegelte deren motivierte Haltung gegenüber dem Thema und der Art und Weise es hier mit der Expertin anzugehen wieder. Mitunter wurde eifrig Papier zerknüllt und bei kleinsten Schreibfehlern fröhlich wieder von vorn angefangen. Das spricht für sich! Einige Schüler sagten, sie sind jetzt schon gespannt auf die Ergebnisse, die Ihnen Frau Schenzer persönlich nach der Durchsicht aller Mappen geben will.

Insgesamt war die Veranstaltung für alle Beteiligten fruchtbar und lehrreich. Der direkte Dialog mit den Jugendlichen war für die Personalchefin eine erfrischende Erfahrung sowie Bereicherung, einmal über den Tellerrand Ihrer üblichen Tätigkeiten hinauszublicken. Die unterrichtenden Lehrkräfte der Klassen fanden sowohl moralische wie auch professionelle Unterstützung zum Thema Bewerbung und konnten selbst Ihr Wissen auf den neuesten Stand setzen.

 
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